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Hundepfote Dogdance - Hilfsübungen

Um bestimmte Tricks zu erlernen, bieten sich für das Training diverse Hilfsübungen an. Sie können dabei helfen einen sauberen Aufbau zu schaffen und die Hunde zum Denken anzuregen. Ein Hund, der ausschließlich am Leckerlie geführt wird, lernt viel später zu erkennen, was er eigentlich genau mit allen seinen Gliedmaßen tut. Deswegen arbeite ich auch in den Seminaren fast ausschließlich über das Clickertraining und viel über das Targettraining und mit den Fortgeschrittenen auch gerne im freien Formen. Hier ein paar kurze Beschreibungen möglicher Hilfsübungen:

Nasentargets:

Der Hund lernt etwas mit der Schnauze zu berühren, zum Beispiel die Hand (Handtarget) oder einen sogenannten Targetstick. (Kommando zum Beispiel "touch"). Das Ziel bei dieser Übung ist, dass der Hund solange mit der Schnauze den Gegenstand oder die Hand berührt, bis ein anderes Kommando erfolgt. Hält man die Hand still, bewegt auch der Hund sich nicht, bewegt sich die Hand, folgt der Hund dem target.

Handtarget Targetstick

Targetstick Handtarget

     
© Sonja Lämmerhirt                             ©Monika Lukas



Pfotentargets:

Hier lehnt der Hund nicht mit der Schnauze, sondern mit den Pfoten einen target zu berühren, zum Beispiel eine Scheibe auf dem Boden (Bodentarget), oder was einem sonst noch einfällt und hilfreich ist. (Kommando zum Beispiel "paw")

Pfote Bodentarget

Andere Targets:

Hunde können zum Beispiel auch lernen, einen Gegenstand mit dem Hinterteil zu berühren, zum Beispiel ein Schild an der Wand, oder wie Dixie einen Hut. (Kommando zum Beispiel "Backwards", was meint: "Denk an dein Hinterteil!" :-) )

Potarget    

Kreativitäts-Training

Um den Hund auf das spätere freie Formen vorzubereiten, kann man das kreative Mitdenken unseres Vierbeiners über kleine Hilfsübungen fördern. Es bietet sich hierbei das freie Formen mit Gegenständen an. Ziel: Clicke alles, was der Hund dir anbietet, zielgerichtet auf den Gegenstand. Der Gegenstand kann zum Beispiel sein: ein Pappkarton, ein Reifen, eine Vase, eine Bank, ein Stuhl, ein Wäschekorb und natürlich alles andere, was den Hund nicht verletzen kann, und einige Möglichkeiten zum Betouchen mit Nase oder Pfote, Apportieren oder auch rein- und raufhüpfen geeignet ist. Ich mache so eine Übung allerdings erst, wenn der Hund über das Targettraining das Grundprinzip des Clickerns verstanden hat (über einen selbst erdachten Umweg zum Ziel zu kommen) und mit den sehr erfahrenen Hunden arbeite ich wesentlich zielgerichteter und clicke dann auf jeden Fall nicht mehr alles. 

Foto folgt...

Die Käseplatte

Hinterhandschulung zwischen Kochtopfen und Kühlschrank :-) Beim Stöbern im Netz fanden wir vor einiger Zeit auf Heikes tanzpfoten-Seite einen kleinen Hinweis auf das Üben mit der Käseplatte. Inzwischen ist die Übung für uns ein wichtiger Teil im Junghundetraining geworden und wir wollten euch diese Übung kurz einmal vorstellen. Eine Holzplatte bestehend aus zwei Scheiben soll später vom Hund mit den Vorderpfoten betreten werden (die bleiben dann später dort wie festgetackert). Anschließend bewegt der Hund seine Hinterbeine Stück für Stück zur Seite, so dass dann ein Kreis aus reiner Hinterhandarbeit entsteht. Wozu? Der Hund lernt seine Gliedmaßen bewusster wahrzunehmen und vielleicht hilft das bei der ein oder anderen Übung :-) 

Foto folgt...

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